Landsmot 2018 mit RegWest-Beteiligung

 

Zwei unserer jugendlichen Vereinsmitglieder waren dieses Jahr bei dem Landsmot auf Island am Start.

Eine von ihnen, Marie Hollstein, schildert ihre Erfahrungen und Eindrücke so:

„Trotz des ziemlich durchwachsenen Wetters und den kalten Temperaturen haben viele Zuschauer den Weg zum Landsmot gefunden; teilweise in Winteroveralls und Decken gehüllt feuerten sie die Reiter lautstark an, so dass dort eine ganz besondere Stimmung zu spüren war.

Der Unterschied zu Prüfungen auf Islandturnieren in Deutschland liegt vor allem darin, dass es sich beim Gæðingakeppnium ein anderes Prüfungssystem handelt, als es in Deutschland verbreitet ist. Es kommt dabei noch mehr auf das Tempo an und es geht im Allgemeinen eher darum, das Beste in dem Pferd zu sehen. Das ist auch der Grund, warum man in dieser Prüfung eine lange Seite der Ovalbahn zusätzlich reiten darf, bei der man eine Gangart ein zweites Mal vorstellen kann.

Kurven und Übergänge zählen deutlich weniger als in den Sportprüfungen und somit hat man mehr Freiheit, sein Pferd so gut wie möglich vorzustellen.

Zusätzlich zu den Bewertungen der Gänge werden Noten für die Form unter dem Reiter und für den Charakter und Gehwillen des Pferdes vergeben.

Für meinen ersten Start auf dem Landsmot wurde mir die 6jährige Stute Selma frá Auðsholtshjáleigu (V: Gaumur frá Auðsholtshjáleigu/ M: Gigja frá Auðsholtshjáleigu) zur Verfügung gestellt. Es war erst ihr zweiter Turnierstart und trotz der vielen Menschen und dem Drumherum war sie sehr brav und sehr auf mich fokussiert.

Am Ende wurden wir mit einem tollen 3. Platz im B-Finale belohnt!

Für mich war dieser Start eine Wahnsinns-Erfahrung, dort einmal mitreiten zu können und es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht.“

Ich bedanke mich bei Marie für die Zeit, die sie sich genommen hat, um uns einen kleinen Einblick in ihr Abenteuer „Landsmot 2018“ zu geben.

 

Nicole

(Jugendwartin IPZV RegWest e. V.)

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