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WESTI
und
NRW-Landesmeisterschaften 2009

 

Allen Unkenrufen zum Trotz präsentierte sich Aegidienberg über Pfingsten in allerbestem Sommerwetter. So konnte man schon vor Turnierbeginn im Anblick des idyllischen Siebengebirgspanorama und der hervorragend präparierten und festlich geschmückten Bahn schwelgen.
Beste Voraussetzungen also für Pferde und Reiter, aber auch für die zahlreichen, gutgelaunten und emsigen Helfer der IPZV Regionalgruppe West, ein richtig tolles Turnier auf die Beine zu stellen.
Das Küchenteam hatte sich eine ungewöhnlich große Auswahl an Leckereien überlegt, um wirklich alle Genießer zufrieden zu stellen.
Vier Tage strammes Turnierprogramm standen auf dem bestens getimten Zeitplan.

Freitag stand im Zeichen vieler Vorentscheidungen.

Der Samstag begann mit dem Geländeritt, einer Qualifikation zum Siebengebirgs-Cup, Prüfungen im Viereck, Vorentscheidungen auf der Ovalbahn sowie den Passprüfungen.

Der mittlerweile zur liebgewordenen Tradition gewordene Welcome-Abend hatte noch weitere Highlights zu bieten.

Interessante Bilder während der Präsentation am Langzügel wurden abgelöst durch Nervenkitzel beim Speedtölt, zu dem der Hausherr Walter Feldmann zusätzlich zu dem auszuschüttenden Nenngeld 200€ als Preisgeld ausgesetzt hatte.
In dieser Prüfung, in der jeweils drei Tölter gegeneinander starten um den schnellsten Tölter durch k.o.-Prinzip zu ermitteln, gewann Birga Wild auf Gnyfari vom Wiesenhof vor Dagmar Scholl auf Stökull frá Feti und Anja Widdau auf Drafnar vom Resterberg.

Gänsehautfeeling entstand beim Aufmarsch der Teilnehmer, als eine große Karawane zu Fuß mit den Schildern ihrer jeweiligen Ortsvereine in der Ovalbahn Aufstellung nahm und mit Knicklichtern die Bahn erleuchtete.

Pfingstsonntag standen hauptsächlich B-Finale, Zwischenfinale und einige A-Finale auf dem Zeitplan, der pünktlich eingehalten wurde.

Abends wurde es noch einmal spannend bei den Passrennen über 150m (Siegerin Maike Eckhardt auf Röst frá Dvera-Skidadal mit 16.87 sec) und 250m, bei dem Deutschlands schnellste Passer am Start waren.
Sieger wurde hier die „lebende Legende“ Jens Füchtenschnieder auf Keimur frá Votmúla mit 21,80 sec. Wer von beiden nun die Legende ist, ließen die Moderatoren Kirsten Schuster und Claus Paulus offen…

Galaktische Wesen beanspruchten die Ovalbahn beim Mitternachtstölt für sich. Pferde und Reiter glitzerten, funkelten und leuchteten um die Wette.

Den krönenden Abschluss gab es am Pfingstmontag mit den Finalen der großen Sportprüfungen. Herrliche Bilder und großartige Ritte wurden Grundlage, die neuen NRW-Landesmeister zu küren.

Mit Spannung beobachtet wurde aber auch die Ortsvereinswertung, bei der der erfolgreichste Ortsverein aus Nordrhein-Westfalen die Standarte der Landesverbände Rheinland und Westfalen-Lippe erhält.
Siegreicher Verein war zum ersten Mal die Gangpferdefreunde Aegidienberg – Gratulation dazu!

Glückwunsch an alle Sieger und platzierten Reiter und ganz herzlichen Dank an alle Helfer, die Enormes geleistet haben, um solch ein beeindruckendes Turnier auszurichten.

Fotos: Ulrich Neddens , Tierfotografie